Solarworld will Opel kaufen

19. November 2008 | Kategorie: Wirtschaft

Solarworld hat ein Angebot zur Übernahme von Opel abgeben in Höhe von einer Milliarde. Dieses Übernahmeangebot von Solarworld sorgte für rege Diskussionen, den keiner konnte das so wirklich ernst nehmen. Und wenn selbst Börsenanalysten einige Minuten inne halten und denken das könnte ein PR Gag sein dann spricht das für sich.

General Motor, dem US-Autokonzern, geht es zwar schlecht und das könnte für die vier Opel Werken hier in Deutschland schwere Zeiten bedeuten, aber GM ließ verlauten „Opel steht nicht zum Verkauf“. Damit bekräftigte der Opel-Mutterkonzern seine Position in der Diskussion um seine deutsche Tochter.

Solarworld wollte durch die Übernahme Opel zum ersten "grünen" europäischen Autokonzern weiterentwickeln. Der bisher ausschließlich in der Solartechnologie tätige Konzern bekam für diesen „Gag“ und die Solarworld-Aktien bauten nach der Meldung ihre Kursverluste weiter aus und sackten mit einem Minus von 14,5 Prozent ans TecDax-Ende. Händler bewerteten die Nachricht in einer ersten Reaktion als eine "gute PR-Nummer" von "Sonnenkönig" Frank Asbeck, des Vorstandschefs von Solarworld.

General Motors  kämpft wie auch die US-Konkurrenten Ford und Chrysler ums Überleben. Wegen der Finanzkrise will die deutsche Tochter eine Milliardenbürgschaft vom deutschen Staat. Darüber wollen Bund und Länder bis Weihnachten entscheiden.

Die Finanzkrise führt scheinbar zu so machnchen Irrungen und Wirrungen. Es bleibt aber zumindest weiterhin spannend welche Blüten das noch hervortreibt.

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