iKit – Laptop für die Hosentasche

21. Oktober 2008 | Kategorie: Technik

Kleiner, leichter, billiger – so ist das neue Laptop im Handyformat von Imovio. Wer sich ein Smartphone nicht leisten kann oder wem die Netbooks noch zu groß und schwer sind wird das iKit lieben. Ein relativ großer Bildschirm mit QVGA-Auflösung (320 x 240 Pixel) und eine vollständige Tastatur sind integriert. Um diese zu bedienen, braucht man allerdings filigrane Finger. Daher sieht man als Zielgruppe vor allem Frauen und Jugendliche, die unterwegs chatten, E-Mails versenden, Webseiten anschauen oder ihre Profile in sozialen Netzwerken pflegen wollen.

Nur 113 Gramm wiegt der Winzig-PC , weniger als manches Handy. Das Gerät bietet ein 2,8-Zoll-LCD, eine QWERTY-Tastatur, WLAN und Bluetooth und kann mittels USB um UMTS erweitert werden. Außerdem so der Hersteller, könne man in den einzigen USB-Anschluss des Geräts einen HSDPA-USB-Stick einstöpseln, der schnelle Surftouren über Mobilnetze ermöglichen könnte. Damit auf dem Kommunikationszwerg mit seinem 312-Megahertz-Prozessor und mageren 64 MB Arbeitsspeicher alles läuft, sorgt ein Linux-Betriebssystem. Speicherplatz lässt sich hinzukaufen – das Gerät schluckt Micro-SD-Karten bis zu einer Größe von acht Gigabyte. Ein Kopfhörer lässt sich nur über einen USB-Adapter anschließen.


Zudem dient der USB-Anschluss zum Datenaustausch mit PCs und zum Aufladen. Der austauschbare Akku soll in 2,5 bis 3,5 bei ausgeschaltetem Gerät geladen sein und soll bei Nutzung 3 bis 4 Stunden durchhalten. Die Stand-by-Zeit gibt Imovio mit maximal 250 Stunden an.

Der iKit wird mit Akku, Mini-USB-nach-USB-Kabel, USB-Stereokopfhörer und Ladegerät für 130 Euro angeboten. Inklusive eines Mobilfunk-Datenvertrages und Surfstick könnte dieser Preis noch deutlich sinken, hofft Imovio. Wann der Miniatur-Laptop in Deutschland in den Handel kommen wird, ist derzeit allerdings noch offen.

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