Schönheitsschlaf – es gibt ihn

23. Oktober 2008 | Kategorie: Allgemein

Es ist kein Mythos. Wer schön sein will – nein, muss nicht leiden – muss schlafen. Ärzte und Forscher sind sich einig, Schönheitsschlaf gibt es wirklich. Während wir schlafen wir ein Hormon ausgeschüttet, das dafür sorgt, dass die Haut sich generiert. Außerdem weiß jeder, dass man bei zu wenig Schlaf eher an Konzentrationsstörungen leidet. Und auch die Folgen kennt jeder und so mach einer hat es im Spiegel schon selber sehen können. Gemeint ist die blasse, trockene Haut und Ringe unter den Augen.

„Wenn wir zu wenig schlafen oder die Tiefschlafphase gestört ist, die für die Ausschüttung des Hormons am wichtigsten ist, macht sich das sofort bemerkbar: Die Haut wird dünner, es kommt zur Faltenbildung.” erklärt Jürgen Zulley, Schlafforscher an der Universität Regensburg. Daher lassen sich auch aus kosmetischer Sicht Maßnahmen treffen, die für eine optimale Regeneration der Haut und für einen perfekten Schönheitsschlaf sorgen. „In der Nacht benutzt man eine andere Hautcreme als am Tag“, sagt die Kosmetikerin Gabriele Bergmann. „Am Tag braucht unsere Haut Schutz vor UV-Strahlen, vor Schmutz und anderen Umweltfaktoren. Nachts, wenn sich die Haut erholt, kommen regenerierende Wirkstoffe wie Ribonukleinsäure zum Tragen.”

Jeder Mensch braucht individuell viel Schlaf. Der Durchschnitt liegt bei sieben bis acht Stunden. Bei den sogenannten Kurzschläfern reichen fünf bis sechs und bei den Langschläfern sind es gerne bis zu zehn Stunden. Die Erkenntnis das erholsamer Schlaf eine ruhige Schlafumgeben braucht ist nicht neu. Neu dagegen ist das man am besten keine Uhr sichtbar oder hörbar im Zimmer haben sollte. Fördern ist wenn das Zimmer eine kühle, aber nicht zu kalte Temperatur hat und dunkel ist. Als Störfaktor gilt auch ein schnarchender Partner. Das kann wohl auch ohne Schlafforschung jeder bestätigen der schon mal einen schnarchenden Menschen an seiner Seite hatte.

Ins Bett gehen sollte man erst, wenn man wirklich müde ist. Abends sollte man möglichst keine Probleme mehr wälzen und versuchen abzuschalten und zu entspannen. Und auch nur noch entspannende Tätigkeiten ausüben, wie zum Beispiel ein Buch lesen oder fernsehen, damit der Körper und Geist zur Ruhe kommen. Sport fördert zwar den erholsamen Schlaf, sollte aber nicht gleich kurz vor dem Einschlafen ausgeübt werden.

Wird man nicht müde und kann nicht einschlafen, dann in ein anderes Zimmer gehen und etwas Langweiliges tun. Etwas Langweiliges wird wohl immer zu finden sein.

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